Referenzen

Seit 2007 hat SunCoal eine Vielzahl von Referenzprojekten für Kunden aus der Industrie und Wissenschaft erfolgreich abgeschlossen. Dabei konnte SunCoals Technologie-Plattform stets seine technische, ökonomische und ökologische Vorteilhaftigkeit gegenüber konventionellen Technologien unter Beweis stellen.

Um gute Dinge noch besser zu machen, investiert SunCoal auch zukünftig viele Anstrengungen, um die Projekte seiner Kunden erfolgreich abschließen zu können.

F&E-Projekte

Projektname: 03XP0160A – BIOKOFF – Bio-basierte Kohlenstoffe als funktionale Füllstoffe in Polymermischungen

Laufzeit: 01.09.2018 bis 31.08.2020

Volumen: ca. 1.070.000 EUR

Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Verbundpartner: ELASTICA GmbH
Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V.
Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH

Förderprogramm: KMU-innovativ

Ziel: SunCoal plant gemeinsam mit den Verbundpartnern der ELASTICA GmbH, dem Deutschen Institut für Kautschuktechnologie e. V. und dem Deutschen Biomasse-forschungszentrum gGmbH im Rahmen der Fördermaßnahme KMU-innovativ: Materialforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein Projekt zur Entwicklung von bio-basierten Kohlenstoffen als funktionale Füllstoffe in Polymermischungen. Als Ausgangsmaterial für die Kohlenstoffe wird Lignin aus der Papier- und Zellstoffindustrie genutzt, für das es bisher noch keine industriellen, stofflichen Anwendungen gibt.

Projektname: 031B0063B – Hydrothermale Veredelung von Lignin zu technischen Kohlenstoffen für eine hochwertige stoffliche Nutzung (LignoCarb)

Laufzeit: 01.10.2015 bis 30.09.2017

Volumen: ca. 1.200.000 EUR

Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Verbundpartner: Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

Netzwerk: BioEconomy Cluster

Ziel: Ziel des Vorhabens ist die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von etablierten und sich in der Entwicklung befindenden Fraktionierungsverfahren für Biomasse sowie von Hydrolyseverfahren, indem die in diesen Verfahren gewonnenen Lignin-Fraktionen zu technischen Kohlenstoffen aufgewertet und so einer hochwertigen stofflichen Nutzung zugänglich gemacht werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird im Rahmen des Vorhabens die auf der hydrothermalen Karbonisierung basierende CarboREN-Technologie des Antragstellers auf Lignin als Einsatzstoff und technische Kohlenstoffe als Zielprodukte im Labor und in der Pilotanlage angepasst.

Projektname: 033RK031A – Aufwertung von kohlenhydrathaltigen Stoffströmen zu bio-basierten Chemikalien (BBCHEM)

Laufzeit: 01.03.2016 bis 31.08.2018

Volumen: ca. 750.000 EUR

Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderprogramm: KMU-innovativ – Ressourceneffizienz

Verbundpartner: Deutsches Biomasseforschungszentrum
Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse

Ziel: Thema und Zielsetzung des Vorhabens ist, die Entwicklung eines industriellen hydrothermalen Verfahrens, welches sich dafür eignet, aus kohlenhydrathaltigen Stoffströmen wettbewerbsfähige bio-basierte Grundchemikalien herzustellen. Im Fokus stehen dabei produktseitig 5-HMF und Furfural, welche über etablierte Verfahrensschritte zu Chemieprodukten für bestehende Anwendungen weiterverarbeitet werden können. Das Verfahren soll sich an SunCoals CarboREN-Technologie zur Herstellung von festen Kohlenstoffen aus biogenen Reststoffen anlehnen und so optimiert werden, dass sie ohne zusätzlichen Aufreinigungsaufwand auf bestehenden kohlenhydrathaltigen Stoffströmen aufsetzen kann und mehrere marktgängige Produkte erzeugt.

Projektname: 03KB074A – Flugstromvergasung mit Biokohlen aus der hydrothermalen Karbonisierung zur dezentralen Energiebereitstellung von Strom und Wärme mit einem Motor-BHKW (FLUHKE)

Laufzeit: 01.10.2012 bis 30.09.2016

Volumen: ca. 1.550.000 EUR

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderprogramm: Energetische Biomassenutzung

Verbundpartner: Lehrstuhl für Energiesysteme der Technischen Universität München

Ziel: In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Energiesysteme der Technischen Universität München soll die Umsetzung von Biokohle in einem Flugstromvergaser untersucht werden. Die Flugstromvergasung stellt ein robustes Vergasungsverfahren dar, bei dem unter Zugabe von Vergasungsluft ein kohlenmonoxid- und wasserstoffhaltiges Brenngas erzeugt wird. Durch die Eigenschaften von Biokohle kann die Vergasung bei Temperaturen um 1.000 °C sowie bei geringen Verweilzeiten erfolgen. Durch die im Vergleich zu anderen Holzvergasungsverfahren höhere Vergasungstemperatur wird die Erzeugung eines teerarmen Brenngases sichergestellt. Das Produktgas soll in einem Gasmotor-BHKW hocheffizient und dezentral zur regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung genutzt und in der Größenordnung < 2 MWel entwickelt werden. Zur Untersuchung der Vergasung betreibt der LES sowohl atmosphärische als auch druckaufgeladene Flugstromvergasungsanlagen im eigenen Technikum.

Ergebnis: Im Rahmen des Projektes wurde die technische Machbarkeit einer Niedertemperaturflugstromvergasung mit Motor-BHKW von Biokohle validiert. Im Rahmen der ökonomischen Bewertung wurde ermittelt, dass eine Anwendung bei den heutigen Preisen für fossile Brennstoffe vor allem in Nischen möglich ist. Für eine erfolgreiche Vermarktung ist es erforderlich diese Nischen zu identifizieren und potenzielle Kunden gezielt anzusprechen. Alternativ hierfür wäre eine angepasste Förderung durch das EEG für eine Markteinführung hilfreich.

Projektname: BIG-FuE: SLUDGECARB

Laufzeit: 01.01.2016 bis 31.12.2016

Volumen: ca. 100.000 EUR

Gefördert durch: Investitionsbank des Landes Brandenburg

Ziel: Ziel des Vorhabens war, die CarboREN®-Separation Technologie für die Entsorgung und Verwertung von Klärschlämmen aus Wasseraufbereitungsanlagen aus dem Entwicklungsstatus zur Marktreife zu bringen.

Ergebnisse: Das Ziel des Vorhabens wurde erreicht, indem in Kooperation mit dem Lizenznehmer Valmet ein Anlagenkonzept ausgearbeitet wurde, welches auf Vorarbeiten im Labor- und Pilotmaßstab sowie der vom Antragsteller patentierten CarboREN®-Technologie aufsetzte. So überführte SunCoal die experimentellen Vorergebnisse in gängige Engineeringunterlagen, wie ein Karbonisierungsmodell für die HTC von Klärschlamm, eine Massen- und Energiebilanz, Verfahrensfließbilder und eine Prozessbeschreibung überführt. Anhand dieser Engineeringunterlagen konnte Anlagenbaupartner Valmet die Planung, Kalkulation und das Design für ein industrielles Anlagenkonzept erarbeiten, welches nun am Markt angeboten wird.

Projektname: 80162881 – Erweiterung einer Betriebsstätte zum Bau von Anlagen und Geräten zur Herstellung von Biokohle

Laufzeit: 03.09.2014 bis 19.09.2016

Volumen: 175.000 EUR

Gefördert durch: Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Förderprogramm: GRW Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur

Ergebnis: Bei dem geförderten Vorhaben handelt es sich um eine Erweiterungs- und Diversifizierungsinvestition in die bestehende Produktionsanlage und das Labor. Beide wurden technisch in der Art und Weise angepasst, dass nun kleine Tonnagen maßgeschneiderter technischer Kohlenstoffmuster für Kunden aus Biomasse hergestellt werden können. Diese Produktmusterproduktionen dienen dabei einerseits der Absicherung von Verfahrensparametern für den Bau von größeren Industrieanlagen andererseits können fortan die Produktqualitäten der technischen Kohlenstoffe in ausreichender Menge zu validiert werden.

Projektname: 85014427 – Beschäftigung eines Werkstudierenden im Rahmen eines betrieblichen Innovationsprojektes

Laufzeit: 04.11.2016 bis 04.05.2017

Volumen: 3.780 EUR

Gefördert durch: Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)

Förderprogramm: Brandenburger Innovationsfachkräfte

Ergebnis: SunCoal entwickelt seit 2013 ein Verfahren zur Abtrennung und Aufwertung von Lignin aus Schwarzlauge. Nach Abschluss der ersten Betriebskampagnen in SunCoals Pilotanlage im Jahr 2016 wurden diese Kampagnen im Projekt ausgewertet, um technische Probleme zu beheben und funktionierende Prozesse zu optimieren. Bei weiteren Betriebskampagnen wurden zudem verfahrenstechnische Parameter erhärtet, um Schutzrechte anmelden zu können. Die Aufgabe des Werkstudenten bestand maßgeblich darin, den Bereich Engineering zu unterstützen.

Projektname: 85015168 – Beschäftigung eines Werkstudierenden im Rahmen eines betrieblichen Innovationsprojektes

Laufzeit: 15.11.2016 bis 14.05.2017

Volumen: 3.780 EUR

Gefördert durch: Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)

Förderprogramm: Brandenburger Innovationsfachkräfte

Ergebnis: SunCoal entwickelt seit 2013 ein Verfahren zur Abtrennung und Aufwertung von Lignin aus Schwarzlauge. SunCoal hat in diesem Projekt einen Prozess entwickelt, der auch weniger stark aufbereitete Schwarzlauge aufwerten kann. Dazu wurde eine umfangreiche Laborphase durchgeführt, bei der die notwendigen verfahrenstechnischen Parameter ermittelt wurden. Die Aufgabe des Werkstudenten bestand maßgeblich darin, den Bereich Labor/Entwicklung zu unterstützen.

Projektname: 8017007 – Wissenschaftliche F&E-Dienstleistung zur Weiterentwicklung und Anwendung von SunCoals Flugstromvergasungstechnologie

Laufzeit: 08.03.2017 bis 31.05.2017

Volumen: 10.000 EUR

Gefördert durch: Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Förderprogramm: Brandenburgischer Innovationsgutschein (BIG)

Ergebnis: Im Rahmen des Projekts wurde eine planungs- und umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistung zur Weiterentwicklung und Anwendung von SunCoals Flugstromvergasungstechnologie durch den Lehrstuhl für Energiesysteme der Technischen Universität München erbracht, um dieses innovative Verfahren weiterzuentwickeln und marktfähig zu machen.

Folgende Ergebnisse wurden erbracht:

  • Identifikation und Analyse von Referenztechnologien, möglichen Standorten und Einsatzstoffen für eine wirtschaftliche Nutzung der Flugstromvergasungstechnologie.
  • Standortspezifische Analyse der ausgewählten Szenarien/Standorte im Hinblick auf deren technologische Integration, vergleichende Erzeugungskostenanalyse, Identifikation von Wärmesenken  sowie der Vergleich der Kosten in jedem Szenario.